“Kann ich das Dach meines Gartenhauses ca. 20 m² aus Dachwellenplatten selbst abreißen und entsorgen?”

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Mai 2011

 

“Die Dachwellenplatten sollen angeblich aus Asbestzement bestehen und nur durch eine anerkannte lizenzierte Fachfirma entfernt werden dürfen?”

 

Antwort:

 

Zunächst sollten Sie prüfen lassen, ob die Dachwellenplatten überhaupt Asbestzement enthalten. Dachwellenplatten aus Asbestzement dürfen in der Europäischen Union nicht mehr verwandt werden. Gesundheitsschädlich sind der Asbestzement durch die Asbestfasern http: //de.wikipedia.org/wiki/asbest. Die Asbestfasern können sich in der Lunge festsetzen und zum Lungenkrebs führen. Der Verband der Faserzement Industrie e.V. hat eine Liste veröffentlicht, wann die letzten Produkte mit Asbestzement hergestellt wurden und in den Handel kamen.www.faserzement.info/…html. Sollte sich herausstellen, dass die Dachwellenplatten aus ihrem Gartenhaus aus Asbestzement bestehen, so wäre es am sichersten, wenn sie diese Dachwellenplatten durch eine lizenzierte Fachfirma entfernen und entsorgen lassen. Sie sollten auf jeden Fall ein Angebot von einer lizenzierten Fachfirma über die Kosten der Entfernung und Entsorgung von Dachwellenplatten aus Asbestzement einholen. Es sollte immer der Grundsatz gelten die Gesundheit geht vor! Bei 20 m² Dachwellenplatten aus Asbestzement können Sie diese Dachwellenplatten zwar selbst abreißen und auf einer Deponie entsorgen lassen, dabei sind jedoch die Arbeitsschutzvorschriften TRGS 519 www.mtm.de/TRG519b.htm einzuhalten. Vor Beginn der Arbeiten muss der Boden um das Gartenhaus mit reißfester Folie abgedeckt werden. Die Dachplatten müssen, wenn möglich ohne Beschädigung ausgehebelt werden. Sie dürfen nicht geworfen oder mit einer Rutsche nach unten befördert werden. Bei der Arbeit sind Schutzmasken und Schutzkleidung zu tragen. Die Aufbewahrung und der Transport der Dachwellenplatten müssen durch dichte abschließbare Behältnisse z.B. Big Bags (Folieneinheit mit Trageschlaufen) erfolgen. Diese Behältnisse müssen die Kennzeichnung

” a – Achtung enthält Asbest-” tragen. Diese Behältnisse werden mit den Dachwellenplatten auf Deponien entsorgt. Erkundigen Sie sich, bevor Sie sich zu diesen Arbeiten entschließen sollten, bei Ihrer Gemeinde und deren Umweltamt über die Möglichkeit wo die Dachwellenplatten deponiert werden können. Die Kosten für das Deponieren der Dachwellenplatten ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Zu rechnen ist ein Preis pro Tonne ab ca. 180 € ohne die Kosten für das abschließbare Behältnisse z.B Big Bags.

BGH entscheidet zu Versicherungsklausen

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(17.10.2011)

 

Der Bundsgerichtshof (BGH) hat sich am 12.10.2011 einmal mehr zu Versicherungsverträgen geäußert. Gegenstand des Rechtsstreits war ein Gebäudeversicherung. Bei einem eingetretenen Schaden berief sich die Versicherung auf Vertragsbedingungen, die zwar bei Abschluss des Vertrages wirksam, nach aktueller Rechtslage aber unwirksam waren.

 

Der BGH stellte nun die Unwirksamkeit der Bedingungen fest. Die Versicherung hatte genug Zeit, die Verträge anzupassen. Dass sie dies nicht tat, ging zu ihren Lasten.

(Aktenzeichen: IV ZR 199/10)

Die Fahrkarten der Bahn werden teurer

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(14.10.2011)

Die Deutsche Bahn AG hat am 13. Oktober angekündigt, ihre Fahrpreise zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember zu erhöhen. Im Durchschnitt werden dann 3,9% mehr im Fernverkehr und 2,7% mehr im Nahverkehr verlangt.

 

Dies betrifft auch die Preise der BahnCard. Die Bahncard 25 in der zweiten Klasse wird künftig 59 Euro kosten (vorher 57 Euro) und die BahnCard 50 in der zweiten Klasse 240 Euro (vorher 230 Euro).

 

Die Erhöhung stößt auf Kritik, da die Bahn in diesem Jahr einen Rekordgewinn von 2 Milliarden Euro erwartet. Dem steht jedoch eine Schuldenlast von 17 Milliarden Euro gegenüber.

Sie ist da!

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Seit Oktober 2011 erhalten alle gesetzlich Versicherten die neue elektronische Gesundheitskarte. Bis Ende 2011 sollen bereits mehrere Millionen gesetzlich Versicherte die neue elektronische Gesundheitskarte erhalten. Bundesweit werden seit Oktober 2011 die Arztpraxen und die Krankenhäuser mit den notwendigen Kartenlesegeräte ausgestattet. Diese Kartenlesegeräte können sowohl die neue elektronische Gesundheitskarte als auch die bisherige Krankenversicherungskarte lesen. Die neue Gesundheitskarte wird zunächst die persönlichen Daten wie Namen, Adressen, Geburtsdaten sowie Angaben über die Krankenkasse, die Krankenkassenversicherungsnummer und ein Foto des Versicherten enthalten. Das Foto soll den bisherigen Missbrauch der Karte durch nicht Versicherte verhindern. Beim Umdrehen der Karte sieht man, dass auf der Rückseite eine Europäische Krankenversichertenkarte für ärztliche Behandlungen im EU-Ausland aufgedruckt ist. In der Zukunft sollen auch Notfalldaten z.B. Vorerkrankungen aufgeführt werden. Das Ziel der elektronischen Gesundheitskarte ist Doppelbehandlungen zu vermeiden. Des Weiteren soll der Verlauf der Behandlungen festgehalten werden. Dieses soll jedoch nur mit Zustimmung des Versicherten erfolgen. Soweit ist leider die elektronische Gesundheitskarte noch nicht. Zurzeit beinhaltet die neue elektronische Gesundheitskarte nicht mehr Daten als die bisherige Krankenkassenkarte. Die bisherige Krankenkassenkarte sollte noch eine Zeit neben der neuen Gesundheitskarte zum behandelten Arzt mitgenommen werden. Möglicherweise verfügt Ihr behandelnder Arzt noch nicht über die notwendigen Lesegeräte. Später sollten Sie die alten Krankenkassenkarten an Ihre Versicherung zurückgeben. Die Krankenkassen werden die alten Krankenkassenkarten anschließend vernichten.

BGH macht Opfern der Bank Lehman Brothers wenig Hoffnung

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(27.09.2011)

 

2008 ging eine der größten Banken der USA Lehman Brothers insolvent. Geschätzt etwa 40.000 Bundesbürger hatten dort Geld in „Lehman-Zertifikate“ angelegt. Über die ersten beiden Fälle von Schadensersatzklagen verhandelt nun der Bundesgerichtshof.

 

In den Beratungen dämpften die Richter jedoch die Erwartungen der Kläger. Eine Verletzung der Beartungspflichten sei vorläufig nicht zu erkennen. Damit entfallen dann wohl auch Schadensersatzansprüche.

Nun ist es mal wieder so weit. Zu Beginn der neuen Heizperiode steigen die Gaspreise laut einschlägig Verbraucherportal um rund 10 %.

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Grund für die Preiserhöhungen sei, dass die Gaslieferverträge zum Teil einer Preisbindung an den Ölpreis unterliegen und der Ölpreis gestiegen sei. Darüber hinaus seien auch die Gaspreise auf den Spotmärkten gestiegen, so dass insbesondere kleine Gasanbieter, die früher günstige Gaspreise an die Verbraucher weitergegeben haben, zukünftig aufgrund der höheren Einkaufspreise diese Preissteigerung an die Verbraucher weitergegeben müssten.

Was ist zu tun?

Prüfen Sie, ob ein Anbieterwechsel zu einem günstigeren Anbieter möglich ist. Ein Wechsel des Gasanbieters ist nicht schwer. Zunächst müssen Sie den Verbrauch anhand der letzten Gasrechnung ermitteln. Danach in den einschlägigen Verbraucherportale – Gastarifrechner – z.B. verivox nach den günstigen Anbieter suchen. Wichtig ist, dass Sie das Angebot des jeweiligen Anbieters auf Vertragsbedingungen und Laufzeit überprüfen. Je kürzer die Laufzeit ist, umso besser. Die Kündigungsfristen sollten sechs Wochen nicht übersteigen. Falls längere Kündigungsfristen vorgesehen sind, sollte ein Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhungen bestehen. Es sollten keine Vorauskasse oder Kaution bezahlt werden, da Sie sonst das Insolvenzrisiko tragen. Viele Kunden von TelDafax haben diesen Fehler gemacht und haben nunmehr den Schaden. Um den günstigsten Anbieter zu suchen, sollten Sie bei den Suchmaschinen die Kästchen für Vorauszahlung + Kaution abschalten. Wenn Sie bei einem Portal den für Sie richtigen Anbieter gefunden haben, sollten Sie bei einem anderen Portal ebenfalls nach dem günstigsten Anbieter suchen, sozusagen die “Gegenprobe” machen. Erscheint der gleiche Anbieter oder ein ganz anderer? Wenn Sie einen günstigen Anbieter gefunden haben gehen Sie direkt auf die Webseite des Anbieters. Der neue Anbieter übernimmt die Ummeldung. Eine Kündigung des bisherigen Anbieters erfolgt durch den neuen Anbieter. Kurz vor der Ummeldung in ca. sechs Wochen lesen Sie den Verbrauchsstand ab und teilen Sie dieses dem alten Anbieter mit. Sie erhalten anschließend eine Schlussrechnung vom alten Anbieter. Prüfen Sie die Abrechnung gründlich!

Bald wird’s schwarz auf Ihrem Fernseher!

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Das analoge Fernsehen wird am 30.4.2012 abgeschaltet. Denken Sie daran kurzfristig auf das digitale Fernsehen nachzurüsten. Zur Nachrüstung brauchen Sie einen digitalen Satellitenreceiver und oder einen Fernseher mit einem entsprechenden digitalen Empfangsteil. Das LNB, das an dem Satellitenspiegel montiert ist, muss gewechselt werden. Um Signale möglichst verlustfrei übertragen zu können, werden diese im Hochfrequenzbereich gesendet und mit Hilfe des LNB in den niedrigen Frequenzbereich umgewandelt. Zurzeit sind die notwendigen Materialen und Geräte für die Umrüstung noch preiswert und ohne Probleme im Fachhandel zu erwerben. Es ist jedoch bereits abzusehen, dass im kommenden Frühjahr die Produkte teuer werden und nicht mehr unbedingt in den Läden vorrätig sind. Deshalb am besten noch im Herbst umrüsten.  Das Frühjahr kann dann fernsehtechnisch kommen.

Oliven- und Tomatenpaste aus Frankreich sind durch das Bakterium Clostridium botulinum verseucht!

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Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit www.bvl.bund.de und die Bundesanstalt für Risikobewertung www. bfr.bund.de warnen von dem Verzehr von Oliven und Tomatenpasten des französischen Herstellers „La Ruche“. Die betroffen Produkte wurden auch im Internet verkauft. Die Produktnamen lauten „ Les delices de Marie Claire“ „Terre de Mistral“ und „Les secrets d`Anais“. Diese Produkte wurden von den französischen Behörden zurückgerufen. In den Produkten konnte das Bakterium Clostridium botulinum festgestellt werden. Bei der Vermehrung bildet es ein Gift, das Botulinumtoxin, das die Ursache für die unter dem Namen Botulismus bekannte Krankheit ist. Das Bakteriumtoxit hemmt die Erregungsübertragung von den Nervenzellen zu den Muskeln, indem es präsynaptische Ausschüttungen des Transmitters Acetylcholin verhindert. Es kommt folglich zu Lähmungen www.wikipedia.de. Es kommt häufig bei verdorbenen Fleischprodukten oder bei nicht fachmännischer Herstellung beim eingekochten Gemüse vor. Typische Symptome sind. Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall bei erkranken Menschen. Bei Beschwerden nach dem Verzehr dieser Produkte sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, der das Krankheitsbild abklärt. Die Produkte sollten falls noch vorhanden im Hausmüll entsorgt werden.

Man kann immer noch Geld mit Photovoltaikanlagen verdienen und was für die Umwelt tun!

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Wer plant eine Photovoltaikanlage auf das Dach seines Hauses zu montieren, sollte zunächst prüfen, ob sein Hausdach genügend Sonne und keinen Schatten hat. Ein Dach in Südrichtung mit einem Dachwinkel von 45° wäre ideal. Einige Gemeinden zeigen im Internet, welche Dächer für Photovoltaikanlagen in ihren Gemeinden geeignet sind. Es gibt unterschiedliche Arten der Module, der Aufbau der Solarzelle ist im Grundprinzip gleich www.wikipedia.org/wiki/ Photovoltaikzelle, genauso wie der Aufbau der Solaranlage. Jedes Modul hat eine Spitzennennleistung. Die Leistung wird in Kilowatt pro Peak (Wp) gemessen. Die Bundesregierung hat zwar im Strom- einspeisungsgesetz egg www.bmud.de/gesetze durch das Gesetz zur Neuregelung des Rechtsrahmens für die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie vom 28. Juli 2011 www.eeg- aktuell die Einspeisungsvergütung verringert, aber nach unser Meinung lohnt sich eine fachgerecht und gut geplante Photovoltaik-anlage immer noch. Diese Anlage sollte jedoch durch eine Fachfirma gebaut werden. Diese Fachfirma hat auch die nötigen Informationen, ob eine Baugenehmigung notwendig ist oder ob es sich um ein baugenehmigungsfreie Bauvorhaben handelt. Da der Stromerzeuger als Unternehmer auftritt, muss er die bei der Abrechnung durch den Stromversorger z.B. Stadtwerken in der Abrechnung aufgeführte Mehrwertsteuer bei seinem zuständigen Finanzamt anmelden und abführen. Dieses ist nicht schwer, notfalls helfen auch die Finanzbeamten bei der ersten Erstellung einer entsprechenden Umsatzsteuervoranmeldung. Zur Sicherung von Schäden sollte noch eine Photovoltaikversicherung abgeschlossen werden. Die Photovoltaikversicherung ist eine Elektronikversicherung mit einer so genannten Allgefahrendeckung. Diese Deckung leistet Entschädigung für Beschädigungen oder Zerstörungen (Sachschäden) an einer versicherten Sache. Insbesondere sind Schäden durch Naturereignisse, Sabotage und Vandalismus abgedeckt. Des Weiteren enthalten diese Versicherungen eine Betriebsunterbrechungsversicherung (Ausfallversicherung). Diese gleicht den Schaden aus, der durch Nichterzeugung des Stroms aufgrund des Sachschadens entstanden ist.

Ab 1. September keine 60-Watt-Glühbirnen

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Die Energiesparlampe wird ab September die bisher gängige 60-Watt-Glühbirne ersetzen. Dies ist eine weitere Stufe, die Glühbirne aus den Wohnungen der Verbraucher zu verbannen. Während es keine Diskussion über den Stromspareffekt gibt, macht die Entsorgung weiterhin Probleme.

Abgesehen von dem Rohstoffverbrauch und den Gefahren für den Verbraucher durch Quecksilber bei einer zerbrochenen Energiesparleuchte, können sie auch nicht im Hausmüll entsorgt werden. Der Handle ist nicht, wie etwa bei den Batterien zur Rücknahme verpflichtet. Der Handel befürchtet Gefahren für Mitarbeiter und Kunden. So müssen viele Verbraucher den Weg zum Wertstoffhof antreten, um die Leuchte korrekt zu entsorgen.