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Kinderreisen

by vereinigung | No Comments

(22.04.2012)

Bald kommt die schönste Zeit des Jahres. Die Sommerferien! Doch denken Sie daran, ab 26. Juni 2012 benötigen unsere Kinder eigene Reisedokumente, je nach Reiseziel ein Kinderreisepass oder einen eigenen Personalausweis mit biometrischen Bild innerhalb des Schengen- Raums.

Diese Pflicht beruht auf einer EU Verordnung –EG Nr. 444/2009 –. Ohne einen gültigen Ausweis ist eine Reise selbst in die Länder des sogenannten Schengen – Raums nicht möglich. Insbesondere reicht eine Eintragung der Kinder unter zwölf Jahren in den Pässen der Eltern nicht mehr aus. Deshalb müssen Sie noch rechtzeitig die Pässe für die Kinder beantragen. Für die Beantragung des Kinderreisepasses benötigen Sie ein biometrisches Foto in der Größe 45 × 35 mm. Der Kinderreisepass kostet 13,00 €. Der Personalausweis kostet 22,80 €. Der Reisepass für Kinder ist zunächst sechs Jahre gültig und kann noch sechs Jahre verlängert werden. Ab Vollendung des zwölften Lebensjahres benötigt Ihr Nachwuchs einen elektronischen Reisepass (ePass). Für die USA benötigen auch Babys den elektronischen Reisepass wie die Erwachsenen. Ein Personalausweis wird normalerweise nur Personen ab dem 16. Lebensjahr ausgestellt. Auf Wunsch der Eltern können auch Babys, Kleinkinder und Kinder einen Personalausweis erhalten. Der Personalausweis ist jedoch nur für sechs Jahren gültig und kann nicht verlängert werden.

Verstärkt Bußgelder gegen Fluggesellschaften

by vereinigung | No Comments


(17.04.2012)

 

Für Verspätungen oder Flugausfälle haben die Fluggäste Ansprüche auf Entschädigungen gegen die Fluggesellschaften. Diese werden aber häufig nicht gezahlt. Das zuständige Luftfahrtbundesamt hat nach Angaben des „Spiegel“ im vergangenen Jahr in 1.787 Beschwerdefällen von Fluggästen ermittelt.

 

In 161 Fällen verhängte die Behörde ein Bußgeld, im schwersten Fall lag es bei 25.000,00 Euro. Seit Einführung der Fluggastrechte 2005 stellen die Anzahl der Beschwerden somit einen Höchststand dar.

Strompreiserhöhungen für April angekündigt

by vereinigung | No Comments

(22.02.2012)

 

Eine Reihe von Stromanbietern in Deutschland haben angekündigt zum April ihre Strompreise anzuheben. Ein Preisanstieg von bis zu zehn Prozent ist angekündigt. Das dürfte für die Verbraucher durchschnittlich einen Betrag von 40,00 Euro ausmachen.

 

Nach den Angaben des Internetportals check24.de haben sich 178 Anbieter zu diesem Schritt entschlossen. Die Erhöhungen fallen regional sehr unterschiedlich aus. So hat der Frankfurter Anbieter Mainova eine Erhöhung um 8 Prozent angekündigt, die Stadtwerke München um 5%. Im Durchschnitt liegen die Erhöhungen bei 3,25 Prozent.

Änderungen für Verbraucher 2012

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(02.01.2012)

 

Wie in jedem Jahr ändert sich am Termin des Neujahrs 2012 wieder einiges, was Verbraucher beachten sollten.

 

Hier ein paar Beispiele:

 

1. Lebensversicherung

Bei neu abgeschlossenen Lebensversicherungen sowie bei „Riester- und Rürup“-Verträgen sinkt der Garantiezins von 2,25 auf 1,75%. Dies bedeutet, dass weniger Rente garantiert ist, also auch mit einer geringeren Rente gerechnet werden muss.

 

2. Banken

Bei Online-Überweisungen, darf die Überweisung längstens einen Tag dauern, bei Überweisungen mit Formular längstens zwei. Überweisungen werden somit schneller.

 

3. Strom

Die Solarförderung wird gekürzt. Wer jetzt eine Solaranlage installiert bekommt für den ins Stromnetz eingespeisten Strom nur noch 24,43 Eurocent statt bisher 28,74 Eurocent.

 

4. Krankenkassen

Für gesetzlich Versicherte wird der Zahnersatz (Kronen, Brücken, usw.) teurer. Die Kassen übernehmen nur noch die Grundversorgung.

Einschränkung bei Zigarettenwerbung geplant

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(16.12.2011)

 

Nach einer Meldung der Stuttgarter Zeitung plant das Verbraucherschutzministerium ein Verbot der Werbung für Zigaretten im Kino und auf Plakaten. Hintergrund hierfür ist, dass die Bundesrepublik Deutschland 2003 der Tabakrahmenkonvention der WHO beigetreten ist, aber bisher seinen dadurch übernommenen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist.

 

Bisher besteht im Kino ein Werbeverbot für Zigaretten für alle Vorstellungen bis 18 Uhr. Dieses soll ausgedehnt werden. Gegen solche Beschränkungen nahm jedoch das Wirtschaftsministerium Stellung. Eine Bevormundung der Verbraucher werde abgelehnt.

Geldsorgen bei den Offshore-Windparks

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(16.11.2011)

Wie Spiegel-Online berichtet, droht der Ausbau der Offshore-Windparks ins Stocken zu geraten. Dies gehe aus einem Schreiben des Betreibers Tennet an die Bundesregierung hervor. Das niederländische Unternehmen ist eines der größten Energieversorgungsunternehmen in Deutschland.

Tennet hat 2010 den Stromversorger e-on übernommen und damit auch dessen Windenergieanlagen in der Nordsee. Für die notwendigen Anschlüsse der Windparks an das Netz am Festland gäbe es Probleme bei der Beschaffung des notwendigen Kapitals.

Verbraucher und Energiewende

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(11.11.2011)

 

Mit den Fragen des Einflusses der Energiegewinnung auf die privaten Haushalte haben sich die nordrheinwestfälischen Landtagsangeordneten Dr. Gerd Hachen und Bernd Krückel befasst.

 

Bei einer Veranstaltung in Heinsberg verdeutlichten sie, dass die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende eine Chance zu mehr Effizienz im Umgang mit Energie und zum Ausbau regenerativer Energien enthält. Verbraucher können aktive Beiträge leisten, am wichtigsten sei dabei die Gebäudesanierung, aber auch ganz einfaches Stromsparen.

EU-Kommission will Bankkunden besser schützen

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(20.10.2011)

EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier beabsichtigt durch eine neue Verordnung Bankkunden davor zu schützen, dass sie unerwünschte oder nicht passende Finanzprodukte aufgeschwatzt bekommen. Es soll verboten werden, dass Finanzberater Provisionen von den Anbietern der Produkte erhalten.

 

Dies soll die Unabhängigkeit der Finanzberater sichern. Sie sollen Produkte nicht deswegen empfehlen, weil sie dann selbst verdienen. Die neue Fassung der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente sieht außerdem erweiterte Aufsichtsbefugnisse der Behörden vor, aber auch Verfahrensregeln für alle Handelstätigkeiten.

“Kann ich das Dach meines Gartenhauses ca. 20 m² aus Dachwellenplatten selbst abreißen und entsorgen?”

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Mai 2011

 

“Die Dachwellenplatten sollen angeblich aus Asbestzement bestehen und nur durch eine anerkannte lizenzierte Fachfirma entfernt werden dürfen?”

 

Antwort:

 

Zunächst sollten Sie prüfen lassen, ob die Dachwellenplatten überhaupt Asbestzement enthalten. Dachwellenplatten aus Asbestzement dürfen in der Europäischen Union nicht mehr verwandt werden. Gesundheitsschädlich sind der Asbestzement durch die Asbestfasern http: //de.wikipedia.org/wiki/asbest. Die Asbestfasern können sich in der Lunge festsetzen und zum Lungenkrebs führen. Der Verband der Faserzement Industrie e.V. hat eine Liste veröffentlicht, wann die letzten Produkte mit Asbestzement hergestellt wurden und in den Handel kamen.www.faserzement.info/…html. Sollte sich herausstellen, dass die Dachwellenplatten aus ihrem Gartenhaus aus Asbestzement bestehen, so wäre es am sichersten, wenn sie diese Dachwellenplatten durch eine lizenzierte Fachfirma entfernen und entsorgen lassen. Sie sollten auf jeden Fall ein Angebot von einer lizenzierten Fachfirma über die Kosten der Entfernung und Entsorgung von Dachwellenplatten aus Asbestzement einholen. Es sollte immer der Grundsatz gelten die Gesundheit geht vor! Bei 20 m² Dachwellenplatten aus Asbestzement können Sie diese Dachwellenplatten zwar selbst abreißen und auf einer Deponie entsorgen lassen, dabei sind jedoch die Arbeitsschutzvorschriften TRGS 519 www.mtm.de/TRG519b.htm einzuhalten. Vor Beginn der Arbeiten muss der Boden um das Gartenhaus mit reißfester Folie abgedeckt werden. Die Dachplatten müssen, wenn möglich ohne Beschädigung ausgehebelt werden. Sie dürfen nicht geworfen oder mit einer Rutsche nach unten befördert werden. Bei der Arbeit sind Schutzmasken und Schutzkleidung zu tragen. Die Aufbewahrung und der Transport der Dachwellenplatten müssen durch dichte abschließbare Behältnisse z.B. Big Bags (Folieneinheit mit Trageschlaufen) erfolgen. Diese Behältnisse müssen die Kennzeichnung

” a – Achtung enthält Asbest-” tragen. Diese Behältnisse werden mit den Dachwellenplatten auf Deponien entsorgt. Erkundigen Sie sich, bevor Sie sich zu diesen Arbeiten entschließen sollten, bei Ihrer Gemeinde und deren Umweltamt über die Möglichkeit wo die Dachwellenplatten deponiert werden können. Die Kosten für das Deponieren der Dachwellenplatten ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Zu rechnen ist ein Preis pro Tonne ab ca. 180 € ohne die Kosten für das abschließbare Behältnisse z.B Big Bags.

BGH entscheidet zu Versicherungsklausen

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(17.10.2011)

 

Der Bundsgerichtshof (BGH) hat sich am 12.10.2011 einmal mehr zu Versicherungsverträgen geäußert. Gegenstand des Rechtsstreits war ein Gebäudeversicherung. Bei einem eingetretenen Schaden berief sich die Versicherung auf Vertragsbedingungen, die zwar bei Abschluss des Vertrages wirksam, nach aktueller Rechtslage aber unwirksam waren.

 

Der BGH stellte nun die Unwirksamkeit der Bedingungen fest. Die Versicherung hatte genug Zeit, die Verträge anzupassen. Dass sie dies nicht tat, ging zu ihren Lasten.

(Aktenzeichen: IV ZR 199/10)