Verbraucherschutz

Unser geliebtes ” Betongold”!

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(22.06.2012)

Immer mehr Bundesbürger wollen wegen der Finanzkrise ihr Spargeld in Immobilien anlegen. Jedoch Vorsicht!  Auf folgende Gesichtspunkte sollten Sie bei dem Erwerb einer Immobilie unbedingt achten. Bevor sie eine Immobilie erwerben, sollten sie diese Immobilie gründlich besichtigten. Die Lage des Objekts ist besonders wichtig. Des Weiteren sollten sie sich einen persönlichen Fragekatalog aufstellen und die abgearbeiteten Fragen schriftlich beantworten. In diesem Fragekatalog könnten Fragen aufgeführt werden wie z.B.

Wie ist die Verkehrsverbindung zum Arbeitsplatz?

 

Wie gut ist die Infrastruktur allgemein?

 

Sind höhere Schulen für die Kinder in der Nähe und müssen die Kinder zur Schule gefahren werden oder nicht?

 

Neben der Lage der Immobilie sollte man auch an die Nebenkosten denken insbesondere wenn das Objekt als Kapitalanlage vermietet werden soll. Zu den Nebenkosten gehören die Maklergebühren zwischen 3% und 5% zuzüglich 19% MwSt., die Notarkosten 1,5% und die Grunderwerbsteuer zwischen 3,5 und 5% abhängig von der jeweiligen Region sowie die Kosten für die Eintragung in das Grundbuch. Diese zusätzlichen Kosten sollten bei der Renditenberechnung unbedingt berücksichtigt werden, der reine Kaufpreis der Immobilie stellt die Renditenhöhe nicht hinreichend dar. Des Weiteren sollte bei dieser Renditenberechnung auch an die Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals gedacht werden. Sehr wichtig ist auch die Konditionen der Banken zu vergleichen und nicht nur  “seine Hausbank” anzusprechen. Bevor sie endgültig das Objekt kaufen wollen, sollten sie sich ruhig ein paar Tage Zeit lassen und sich nicht von den Makler mit dem Argument drängeln lassen, andere Kunden wollten ebenfalls das Objekt kaufen. Sagen sie sich lieber, wenn es weg ist, ist es eben weg. Ich finde schon ein für mich richtiges Objekt. Nur nicht drängeln lassen !!!

Aus der Beratungspraxis: Flugreisen

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“Habe im Internet einen Flug von Berlin nach München für Juli 2012 gebucht. Kurze Zeit später habe ich ein Sonderangebot einer namhaften Reisegesellschaft für einen Flug von Berlin nach München mit Übernachtung in einem drei Sterne Hotel gefunden. Das Sonderangebot war nicht wesentlich teurer als die von mir gebuchte Flugreise ohne Hotel. Ich habe daraufhin sofort die gebuchte Flugreise widerrufen. Die Fluggesellschaft verlangt nunmehr Stornogebühren von mir. Muss sich, obwohl ich den Flug sofort widerrufen habe, die geforderten Stornogebühren bezahlen? ”

Antwort lesen:

Leider gibt es kein Widerrufsrecht bei einer Buchung einer Flugreise im Internet. Die Regelungen des Widerrufsrechts gibt es bei Flug – und Hotelbuchungen im Internet nicht. Mit der Buchung des Fluges ist der Reisevertrag zustande gekommen. Stornogebühren müssen Sie leider bezahlen, wenn die Fluggesellschaft darauf besteht. Die Stornogebühren müssen jedoch angemessen sein. Die Stornogebühren sollten bis zu 30 Tage vor Reisebeginn max. 20 % der Reisekosten betragen.

Verstärkt Bußgelder gegen Fluggesellschaften

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(17.04.2012)

 

Für Verspätungen oder Flugausfälle haben die Fluggäste Ansprüche auf Entschädigungen gegen die Fluggesellschaften. Diese werden aber häufig nicht gezahlt. Das zuständige Luftfahrtbundesamt hat nach Angaben des „Spiegel“ im vergangenen Jahr in 1.787 Beschwerdefällen von Fluggästen ermittelt.

 

In 161 Fällen verhängte die Behörde ein Bußgeld, im schwersten Fall lag es bei 25.000,00 Euro. Seit Einführung der Fluggastrechte 2005 stellen die Anzahl der Beschwerden somit einen Höchststand dar.

Strompreiserhöhungen für April angekündigt

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(22.02.2012)

 

Eine Reihe von Stromanbietern in Deutschland haben angekündigt zum April ihre Strompreise anzuheben. Ein Preisanstieg von bis zu zehn Prozent ist angekündigt. Das dürfte für die Verbraucher durchschnittlich einen Betrag von 40,00 Euro ausmachen.

 

Nach den Angaben des Internetportals check24.de haben sich 178 Anbieter zu diesem Schritt entschlossen. Die Erhöhungen fallen regional sehr unterschiedlich aus. So hat der Frankfurter Anbieter Mainova eine Erhöhung um 8 Prozent angekündigt, die Stadtwerke München um 5%. Im Durchschnitt liegen die Erhöhungen bei 3,25 Prozent.

Einschränkung bei Zigarettenwerbung geplant

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(16.12.2011)

 

Nach einer Meldung der Stuttgarter Zeitung plant das Verbraucherschutzministerium ein Verbot der Werbung für Zigaretten im Kino und auf Plakaten. Hintergrund hierfür ist, dass die Bundesrepublik Deutschland 2003 der Tabakrahmenkonvention der WHO beigetreten ist, aber bisher seinen dadurch übernommenen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist.

 

Bisher besteht im Kino ein Werbeverbot für Zigaretten für alle Vorstellungen bis 18 Uhr. Dieses soll ausgedehnt werden. Gegen solche Beschränkungen nahm jedoch das Wirtschaftsministerium Stellung. Eine Bevormundung der Verbraucher werde abgelehnt.

Geldsorgen bei den Offshore-Windparks

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(16.11.2011)

Wie Spiegel-Online berichtet, droht der Ausbau der Offshore-Windparks ins Stocken zu geraten. Dies gehe aus einem Schreiben des Betreibers Tennet an die Bundesregierung hervor. Das niederländische Unternehmen ist eines der größten Energieversorgungsunternehmen in Deutschland.

Tennet hat 2010 den Stromversorger e-on übernommen und damit auch dessen Windenergieanlagen in der Nordsee. Für die notwendigen Anschlüsse der Windparks an das Netz am Festland gäbe es Probleme bei der Beschaffung des notwendigen Kapitals.

EU-Kommission will Bankkunden besser schützen

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(20.10.2011)

EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier beabsichtigt durch eine neue Verordnung Bankkunden davor zu schützen, dass sie unerwünschte oder nicht passende Finanzprodukte aufgeschwatzt bekommen. Es soll verboten werden, dass Finanzberater Provisionen von den Anbietern der Produkte erhalten.

 

Dies soll die Unabhängigkeit der Finanzberater sichern. Sie sollen Produkte nicht deswegen empfehlen, weil sie dann selbst verdienen. Die neue Fassung der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente sieht außerdem erweiterte Aufsichtsbefugnisse der Behörden vor, aber auch Verfahrensregeln für alle Handelstätigkeiten.

“Kann ich das Dach meines Gartenhauses ca. 20 m² aus Dachwellenplatten selbst abreißen und entsorgen?”

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Mai 2011

 

“Die Dachwellenplatten sollen angeblich aus Asbestzement bestehen und nur durch eine anerkannte lizenzierte Fachfirma entfernt werden dürfen?”

 

Antwort:

 

Zunächst sollten Sie prüfen lassen, ob die Dachwellenplatten überhaupt Asbestzement enthalten. Dachwellenplatten aus Asbestzement dürfen in der Europäischen Union nicht mehr verwandt werden. Gesundheitsschädlich sind der Asbestzement durch die Asbestfasern http: //de.wikipedia.org/wiki/asbest. Die Asbestfasern können sich in der Lunge festsetzen und zum Lungenkrebs führen. Der Verband der Faserzement Industrie e.V. hat eine Liste veröffentlicht, wann die letzten Produkte mit Asbestzement hergestellt wurden und in den Handel kamen.www.faserzement.info/…html. Sollte sich herausstellen, dass die Dachwellenplatten aus ihrem Gartenhaus aus Asbestzement bestehen, so wäre es am sichersten, wenn sie diese Dachwellenplatten durch eine lizenzierte Fachfirma entfernen und entsorgen lassen. Sie sollten auf jeden Fall ein Angebot von einer lizenzierten Fachfirma über die Kosten der Entfernung und Entsorgung von Dachwellenplatten aus Asbestzement einholen. Es sollte immer der Grundsatz gelten die Gesundheit geht vor! Bei 20 m² Dachwellenplatten aus Asbestzement können Sie diese Dachwellenplatten zwar selbst abreißen und auf einer Deponie entsorgen lassen, dabei sind jedoch die Arbeitsschutzvorschriften TRGS 519 www.mtm.de/TRG519b.htm einzuhalten. Vor Beginn der Arbeiten muss der Boden um das Gartenhaus mit reißfester Folie abgedeckt werden. Die Dachplatten müssen, wenn möglich ohne Beschädigung ausgehebelt werden. Sie dürfen nicht geworfen oder mit einer Rutsche nach unten befördert werden. Bei der Arbeit sind Schutzmasken und Schutzkleidung zu tragen. Die Aufbewahrung und der Transport der Dachwellenplatten müssen durch dichte abschließbare Behältnisse z.B. Big Bags (Folieneinheit mit Trageschlaufen) erfolgen. Diese Behältnisse müssen die Kennzeichnung

” a – Achtung enthält Asbest-” tragen. Diese Behältnisse werden mit den Dachwellenplatten auf Deponien entsorgt. Erkundigen Sie sich, bevor Sie sich zu diesen Arbeiten entschließen sollten, bei Ihrer Gemeinde und deren Umweltamt über die Möglichkeit wo die Dachwellenplatten deponiert werden können. Die Kosten für das Deponieren der Dachwellenplatten ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Zu rechnen ist ein Preis pro Tonne ab ca. 180 € ohne die Kosten für das abschließbare Behältnisse z.B Big Bags.

Sie ist da!

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Seit Oktober 2011 erhalten alle gesetzlich Versicherten die neue elektronische Gesundheitskarte. Bis Ende 2011 sollen bereits mehrere Millionen gesetzlich Versicherte die neue elektronische Gesundheitskarte erhalten. Bundesweit werden seit Oktober 2011 die Arztpraxen und die Krankenhäuser mit den notwendigen Kartenlesegeräte ausgestattet. Diese Kartenlesegeräte können sowohl die neue elektronische Gesundheitskarte als auch die bisherige Krankenversicherungskarte lesen. Die neue Gesundheitskarte wird zunächst die persönlichen Daten wie Namen, Adressen, Geburtsdaten sowie Angaben über die Krankenkasse, die Krankenkassenversicherungsnummer und ein Foto des Versicherten enthalten. Das Foto soll den bisherigen Missbrauch der Karte durch nicht Versicherte verhindern. Beim Umdrehen der Karte sieht man, dass auf der Rückseite eine Europäische Krankenversichertenkarte für ärztliche Behandlungen im EU-Ausland aufgedruckt ist. In der Zukunft sollen auch Notfalldaten z.B. Vorerkrankungen aufgeführt werden. Das Ziel der elektronischen Gesundheitskarte ist Doppelbehandlungen zu vermeiden. Des Weiteren soll der Verlauf der Behandlungen festgehalten werden. Dieses soll jedoch nur mit Zustimmung des Versicherten erfolgen. Soweit ist leider die elektronische Gesundheitskarte noch nicht. Zurzeit beinhaltet die neue elektronische Gesundheitskarte nicht mehr Daten als die bisherige Krankenkassenkarte. Die bisherige Krankenkassenkarte sollte noch eine Zeit neben der neuen Gesundheitskarte zum behandelten Arzt mitgenommen werden. Möglicherweise verfügt Ihr behandelnder Arzt noch nicht über die notwendigen Lesegeräte. Später sollten Sie die alten Krankenkassenkarten an Ihre Versicherung zurückgeben. Die Krankenkassen werden die alten Krankenkassenkarten anschließend vernichten.

BGH macht Opfern der Bank Lehman Brothers wenig Hoffnung

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(27.09.2011)

 

2008 ging eine der größten Banken der USA Lehman Brothers insolvent. Geschätzt etwa 40.000 Bundesbürger hatten dort Geld in „Lehman-Zertifikate“ angelegt. Über die ersten beiden Fälle von Schadensersatzklagen verhandelt nun der Bundesgerichtshof.

 

In den Beratungen dämpften die Richter jedoch die Erwartungen der Kläger. Eine Verletzung der Beartungspflichten sei vorläufig nicht zu erkennen. Damit entfallen dann wohl auch Schadensersatzansprüche.