Lebensmittel

Öko-Siegel unter der Lupe

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Immer mehr Verbraucher achten beim Kauf auf Lebensmittel auf die Kennzeichnung als „Öko-“ oder „Bioprodukte“. Können sie sich jedoch auf die Zuverlässigkeit der Siegel verlassen?

In Baden-Württemberg werden seit neun Jahren von vier Landesämtern die Lebensmittel ihres Landes geprüft. „97% der lebensmittel führen ihr Siegel zu Recht“ sagte der Grüne Landwirtschaftsminister Axel Bonde bei der Präsentation des neuesten Untersuchungsberichts am 27.06. in Stuttgart. Die Beanstandungsquote sinkt ständig, bei Bio-Obst und Bio-Gemüse sind zwei Drittel der Proben beanstandungsfrei. Mit dem Test können zurzeit 600 Pflanzenschutzprodukte nachgewiesen werden.

Verbraucher essen mehr Konservenkost

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In vielen Haushalten hat die Angst vor dem EHEC-Bakterium den Speiseplan geändert. Ein Sprecher der Handelsgruppe REWE erklärte gegenüber WELT-Online, dass es eindeutigen Trend zu Konserven und Tiefkühlkost gebe. Bei frischem Obst und Gemüse herrscht weiter Zurückhaltung.

Dasselbe berichtet der Handelskonzern Metro. Danach ist Tiefkühlgemüse und Tiefkühlobst zurzeit Verbraucherfavorit. Bei den Gemüseständen suchen die Verbraucher nach Alternativen zu Gurken und Blattsalat. Stattdessen wird mehr Chinakohl, Kohlrabi und grüne Bohnen gekauft.

Nordrhein-Westfalen fordert die „Restaurant-Ampel“

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Nach dem Beschluss der Bundesländer soll künftig durch Ampelzeichen an den Türen von Restaurants die Verbraucher einfach über die Hygieneverhältnisse in der Gaststätte informiert werden. Dann soll Rot für unhygienische Verhältnisse, Gelb für Probleme und Grün für problemlose Hygiene stehen. Doch bisher fehlen hierfür die rechtlichen Grundlagen.

NRW-Verbraucherminister Johannes Remmel erklärt jetzt, den Beschluss notfalls über den Bundesrat durchsetzen zu wollen. Der Beschluss enthielt die Aufforderung an Bundesverbraucherministerin Aigner einen Gesetzesentwurf zu erarbeiten der bisher ausblieb.

Nach Einführung bei den Restaurants soll die Ampel schrittweise auch bei Bäckereien, Metzgereien und Großküchen eingeführt werden.

Ehec- Infektion (Enterohämorrhagische Escherichiacole coli) nimmt weiterhin in Deutschland zu.

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Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gibt unter http//www.bmelv.de nützliche Hinweise für die Verbraucher zu den derzeit auftretenden Fälle. Die Ehec Erreger sind Darmkeime aus der Familie der Kolibakterien, die beim Menschen schwere Erkrankungen auslösen können. Die Verbraucher können sich infizieren durch Kontakte mit Wiederkäuer (Kühe, Schafe u.a.) aber hauptsächlich durch Lebensmittel. Hierbei insbesondere über Fleisch und Rohmilchprodukte. Gemüse und Salate können ebenfalls das Bakterium übertragen, wenn diese nicht ausreichend gesäubert und roh gegessen werden. Die wichtigsten Vorbeugemaßnahmen zur Verhinderung einer Infektion sind die üblichen Hygieneregeln im Haushalt einzuhalten. Dazu gehört auch die bewährte Hygieneregelung. Gründlich und regelmäßig die Hände waschen, besonders vor der Zubereitung von Lebensmittel. Die Hände unter fließend Wasser halten und mit Seife gründlich einseifen. Nicht die Hautflächen zwischen den Fingern vergessen! Das Robert-Koch-Institut sowie das Bundesinstitut für Risikobewertung haben im Zusammenhang mit der Erkrankung weitere nützliche  Empfehlungen gegeben, um das Infektionsrisiko zu vermindern.